Chronik

Eine Reise durch die Zeit mit der Feuerwehr Wolfsanger

Vorwort

Die Feuerwehr ist eine uralte Einrichtung und eine bittere Notwendigkeit. Schon im frühen Mittelalter, als die Häuser in Holzbauweise mit Holz, Stroh und Heulagerung sehr empfindlich für Brände waren. In einer Chronik von Rektor Freiherr ist erwähnt, dass in 1728 in dem kleinen Ort Wolfsanger schon eine straff organisierte Feuerwehr bestand, mit detaillierten Angaben über Mannschaften (+/- Stärke), Dienstpläne, Ausrüstung, Kosten und Aufwandsentschädigung.

 

Gründung Freiwillige Feuerwehr und Industrialisierung

Wir schreiben das Jahr 1923. Hier beginnt die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger.

Die Rede ist vorerst von einer Pflichtfeuerwehr, will heißen, Männer im Alter zwischen 18 und 45 Jahren wurden zum Feuerwehrdienst verpflichtet. Was das bedeutet ist einleuchtend, es fehlte an Interesse, und die Dienstbereitschaft wies große Mängel auf. Der Entschluss, neben der Pflichtfeuerwehr eine Freiwillige Feuerwehr zu bilden, war geboren und im Jahr 1923 bei der Gründerversammlung in der Gaststätte zur Post wurde er umgesetzt. bild-von-192820 Männer traten sofort mit viel Euphorie in die Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger ein. Es ging stetig bergauf, denn der Idealismus der damaligen Kameraden wuchs und wuchs. Schon 1925 konnte die Pflichtfeuerwehr endlich aufgelöst werden und es gab in Wolfsanger nunmehr nur noch die Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger.

Die junge Wehr hatte nicht nur viel Biss sondern auch einen Riesenerfolg in ihrem Bestehen. Die Kameraden waren schon in diesen Jahren sehr erfolgreiche Teilnehmer bei den jährlichen Bezirks- und Kreisübungen, die der damalige Ortsbrandmeister und Wehrführer Heinrich Schade durchführte.

Die Industrialisierung machte auch vor der Feuerwehr nicht halt und so konnte im Jahre 1934 die erste neuzeitliche Motorspritze angeschafft werden. Was das für die damaligen Kameraden bedeutete, kann man heute nur noch erahnen, aber jeder, der sich schon mal eine alte Handdruckspritze im Museum angeschaut hat, kann sich vorstellen, was für ein enormer Kräfteverzehr dahinter gesteckt hat, dieses Monstrum zu bedienen.

Die Wehr wuchs immer mehr an den neuen Aufgaben und im Jahr 1936 war es dann soweit, Wolfsanger wurde in die Stadt Kassel eingemeindet und die Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger der Stadt Kassel unterstellt. Von nun an führte sie den Namen „Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger“. Nein, nicht jeder war begeistert, von der neuen Aufsicht durch die Berufsfeuerwehr aber wie es immer so ist, die Abhängigkeit hatte auch sehr viele Vorteile. Die Wehr lernte fortan von den Erfahrungen der Berufskollegen, damals unter der Leitung von Branddirektor Becker und das war  und ist auch heute noch ein großer Profit.

Der zweite Weltkrieg und die Zeit danach

Als am 1. September 1939 der zweite Weltkrieg beginnt und die ganze Welt Kopf steht, da steht auch die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger sprichwörtlich auf dem Schlauch. Viele Kameraden werden als Wehrpflichtige in den Krieg eingezogen, der Wehr fehlt es fortan an Einsatzkräften. Der Bombenangriff auf die Edertalsperre am 18. Mai 1943 war in diesen Kriegswirren ein herausragendes Ereignis. Das gesamte Kasseler Becken und ein großer Teil der Gemeinde Wolfsanger wurde von den Wassermassen überflutet. Die Kameraden bargen Güter, Vieh und Hausrat, ein unvorstellbarer Kraftaufwand war dafür nötig.

Nach Kriegsende begann der Wiederaufbau von Kassel und den umliegenden Gemeinden und zeitgleich auch der Wiederaufbau der Freiwilligen Feuerwehr Kassel-Wolfsanger. Am 18. Januar 1946 wurde eine Bürgerversammlung in der Wolfsanger Gaststätte „Hahn“ durchgeführt und die desolate Situation der Wehr besprochen. 30 Bürger waren bei dieser Veranstaltung zugegen und so spontan, wie wir Wolfsangerer nun mal sind, fanden sich auch sofort 10 Männer, die der Feuerwehr beitraten.  Im November des selben Jahres fand eine Versammlung in der Volksschule Wolfsanger statt, bei der weitere 6 Kameraden der Wehr beitreten, sodann war eine Einsatzgruppe vorhanden. Die Wehrführung nach dem Krieg übernahmen die Kameraden August Höhmann und Fritz Koch. Diese beiden Kameraden hatten ein Händchen und ein Gespür für Menschen und bekamen es tatsächlich hin, dass schon im Jahr 1949 wieder 21 Einsatzkräfte in der Wehr beigetreten waren.

Am 8. und 9. Juli 1950 wurde das 25jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Kassel-Wolfsanger gefeiert und wer schön aufgepasst hat, der weiß, dass diese Veranstaltung zwei Jahre zu spät kam. Nach den langen Kriegsjahren und nach dem erlebten Elend war das ein besonderer Tag , der ganz Wolfsanger auf die Beine trieb. Schauübungen (noch in Ruinenumgebung) wurden durchgeführt, um den Bürger und Bürgerinnen von Wolfsanger den Feuerwehrsinn näher zu bringen, unterstützt durch eine Drehleiter und einen Lautsprecherwagen der BF (wir sprachen ja vorhin schon über die Vorteile der Annäherung an die Berufsfeuerwehr). Für die verstorbenen Kameraden fand eine Kranzniederlegung am Ehrenmal auf dem Friedhof statt. Auch ein kleiner Festzug mit dem Motto „Feuerwehr früher und heute“ wurde durch die Straßen Wolfsangers geführt. Als Stadtrat Göthe, der Dezernent für Feuerlöschwesen in Kassel, dann auch noch ein Löschfahrzeug Typ LF 8 an die Wehr übergab, ja da war dieses Jubiläum zu neudeutsch: „nicht mehr zu toppen“ . Endlich wieder motorisiert, ein Luxus, den wir heute nicht mehr wirklich zu schätzen wissen.

Die Motivation und das Engagement der Feuerwehrmänner sprach sich rum und eh man sich`s versah, wuchs der Mitgliederbestand im Jahre 1951 auf 28 Männer an. Die ersten Großeinsätze forderten nun das Können der Feuerwehrleute. Bei den Diana Werken in Bettenhausen und den Henschel-Flugzeugwerken in Altenbauna stellten sie Ihre Leistungsbereitschaft unter Beweis. Dann die Ernüchterung: Im Jahr 1958 und 1959 brachen am Roten Kater und im Forstbachweg zwei Feuer aus, denen sie nur noch mit Mühe und Not Herr werden konnten. Die jahrelang innig geliebte Motorspritze war den Anforderungen nicht mehr gewachsen, aber man konnte auf sie keinesfalls verzichten. Die Berufsfeuerwehr stellte daraufhin der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger eine gebrauchte Pumpe VW-Motor als Antrieb zur Verfügung und siehe da, die Wehr war wieder kernig bei der Sache.

Bereits im Jahr 1961 bei einer Jahreshauptversammlung beschlossen die Feuerwehrkameraden, dass nunmehr ein neues Feuerwehrhaus her müsse. Das alte Feuerwehrhaus in der Wolfsangerstraße „platzte“ im wahrsten Sinne des Wortes „aus allen Nähten“ und war noch dazu total feucht, eine so genannte  „Tropfsteinhöhle“. Es dauerte dann noch sage und schreibe 10 Jahre, bis das neue Feuerwehrhaus eingeweiht werden konnte, die Kameraden blieben jedoch hartnäckig bei ihren Forderungen.

Die Jugendfeuerwehr, ziviler Bevölkerungsschutz und die Frauen

Am 21. Januar 1966 ist es soweit, die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Kassel-Wolfsanger wird gegründet. Ziel und Zweck dieser Gründung war, dass man junge Menschen für den freiwilligen Feuerwehrdienst begeistern wollte und somit das Nachwuchsproblem der Freiwilligen Feuerwehr zu lösen. Der Plan ging ohne Zweifel auf. Die Kameraden Karl-Heinz Klapp und Waldemar Groß waren die ersten Jugendwarte und machten aus der Feuerwehr etwas so Großartiges, was heute noch viel Anerkennung und Demut in den Kameraden hervorruft. Im Jahre 1968 wurde Kurt Dippel zum Jugendwart gewählt, dieses Amt begleitete Kurt 11 Jahre lang. Zum Dank für die geleistete Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr (die bei der Ausbildung der Jugendlichen viel Unterstützung leisteten), hier ist besonders der Name Arno Maurer hervorzuheben, überließ die BF der Jugendfeuerwehr ein Fahrzeug des Typs LF8 und ein Anhänger TSA mit einer Tragkraftspritze Typ TS 4. Jugendfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr wuchsen zu einem Teil zusammen und sind aus dem heutigen Brandschutz nicht mehr wegzudenken.

1969 wurde dann Karl-Heinz Klapp auch Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Kassel Wolfsanger und hatte somit Einsatzabteilung und auch noch Jugendfeuerwehr unter einen Hut zu bringen, ein Kraftakt, den heute so leicht keiner mehr vollziehen kann (wir sagen heute noch: „Hut ab Karle, alle Achtung“).

Im Jahre 1967 wurden weitere Aufgaben, namentlich der zivile Bevölkerungsschutz und der Katastrophenschutz, von den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Kassel übernommen. Zur Erfüllung dieser ganz speziellen Aufgabe wurde der Feuerwehr ein weiteres Fahrzeug vom Typ TLF 8 (Unimog) zugeteilt, das aber mangels Platzgründen bei der Berufsfeuerwehr untergebracht war.

Der 8. Oktober 1971 war ein großer Tag der Freiwilligen Feuerwehr Kassel-Wolfsanger. Was in 1961 begann (siehe oben) war nun Realität geworden. Das neue Feuerwehrhaus in der Fuldatalstraße 119 wurde feierlich übergeben. Weitere Räumlichkeiten standen auf der Hasenhecke zur Verfügung, um den Gefahrenzug ABC des Katastrophenschutzes unterzubringen. Die Mitgliederzahl war im Jahre 1972 dann rapide um 10 weitere Kameraden auf 39 angestiegen, die sämtlich aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übergetreten waren. Der Fuhrpark der Wehr war nunmehr mehr als beachtlich: 1 LF8, 3 TLF 8, 2 VW 181 (der Kübel, schöne Geschichten gibt es über diese Fahrzeuge zu berichten und wir trauern diesen Fahrzeugen noch heute hinterher), ein DMF (Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug).

Im Jahre 1973 wurde eine Satzung der Stadt Kassel geschaffen, die es, damals hat dies für ordentlich Zündstoff gesorgt, Frauen erlaubte, der Freiwilligen Feuerwehr als aktives Mitglied beizutreten. Oh je, und dann schon im Jahre 1974 war es soweit, die ersten Frauen schickten sich an, Feuerwehrfrauen zu werden. Die männlichen Mitstreiter hatten am Anfang so ihre Probleme und Vorbehalte gegenüber dem weiblichen Geschlecht. Es dauerte aber nicht lange und sie erkannten, dass auch oder gerade Frauen ein wichtiger Bestandteil einer Feuerwehr sein können (die sind übrigens auch nicht mehr aus dem aktiven Feuerwehrdienst wegzudenken). Was noch angemerkt werden muss ist, dass die Wolfsanger Feuerwehrfrauen die ersten Frauen überhaupt im ganzen Kreis Kassel waren, die Feuerwehrdienst verrichteten (hier auch mal: Hut ab).

Sonnenwendfeuer, Aufstockung Feuerwehrhaus und Verein

Im Jahre 1983 zur Sonnenwende bewaffneten sich die Kameraden mit einem kleinen Grill begaben sich auf dem Bodenfeld am Osterbach. Sie nahmen ein paar Bratwürstchen und ein paar Getränke mit, hockten sich auf Strohballen, und  ließen kontrolliert ein kleines Feuerchen brennen. Das blieb natürlich nicht lange geheim, denn die Wolfsanger Bürgerinnen und Bürger sind ja bekanntlich sehr aufmerksam und es begann etwas, was heute eines der begehrtesten Events  für ganz Wolfsanger ist, das Sonnenwendfeuer.

Die Freiwillige Feuerwehr hatte sich mehr und mehr unentbehrlich für den Stadtteil Wolfsanger gemacht und durch die aktive Jugendarbeit waren mehr interessierte potenzielle Feuerwehrleute beigetreten. Kurz um, es wurde schon wieder eng im Feuerwehrhaus. 1984 war es dann soweit, es musste was passieren. Das vorhandene Feuerwehrhaus wurde unter der Leitung und natürlich Mitarbeit der damaligen Wehrführer Udo Fischer und Peter Brand, die Karl-Heinz Eckhardt und Rolf Groß ablösten, kurzerhand aufgestockt. Der erheblichen Eigenleistungen und dem Engagement der damaligen Kameraden ist es zu verdanken, dass dieser Umbau überhaupt möglich war (das liebe Geld). Es wurden Umkleideräume, eine Dusche und ein Aufenthaltsraum für die Kameraden geschaffen und da kann man nur sagen, das habt ihr wunderbar gemacht.

Das liebe Geld, die Stadt Kassel hatte seinerzeit nicht allzu viel davon (heute auch nicht) und die Erfahrungen beim Aufstocken des neuen Feuerwehrhauses, ließen die damaligen Kameradinnen und Kameraden zu dem Schluss kommen, für die finanzielle Seite muss auch gesorgt werden. Der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Kassel-Wolfsanger wurde angestrebt. Die Namensänderung und der Eintrag ins Vereinsregister des Amtsgerichts Kassel erfolgte im Jahr 1992. 1. Vereinsvorsitzender war Udo Weber und die Vertretung übernahm Ingrid Groß, die übrigens zu den ersten Frauen in der Freiwilligen Feuerwehr Kassel-Wolfsanger gehörte. Sie war und ist es, die federführend (seit 1994 als 1. Vorsitzende) das Geschick des Vereins Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger e.V. lenkt.

Im Jahr 1990 wurde Udo Fischer zum Stadtbrandinspektor der Freiwilligen Feuerwehren Kassel-Stadt gewählt. Ein Glücksfall, wie sich im Laufe der nächsten Jahre herausstellen sollte. Von nun an florierte die Zusammenarbeit Freiwillige Feuerwehr und Berufsfeuerwehr erst richtig. Alle anfänglichen Hindernisse und Barrieren gehörten nun der Vergangenheit an.

Die Wehrführung wechselte und wurde in den folgenden vier Jahren von Dieter Günther, Alfred Feder und Thomas Hupe übernommen.

Die Einsätze wurden immer komplizierter und kompakter und der Wehr wurde immer mehr abverlangt. Hinzu kamen Sicherheitswachen für Veranstaltungen und der erweiterte Katastrophenschutz.

1994 wechselte die Wehrführung. Karsten Groß wurde zum Wehrführer gewählt; sein Stellvertreter wurde Thomas Brodegger.

Im Jahre 1998 feierte die Wehr ihr 75jähriges Bestehen. Ein großartig angelegter Festakt, der sich über mehrere Monate mit einzelnen Veranstaltungen hinzog. Für diese Festlichkeit wurden alle Vereinsmitglieder und auch die anderen Wolfsanger Vereine mit ins Boot genommen.

Die Wehrführung wechselte in 2003. Der Kamerad Dieter Günther übernahm die Wehrführung, Stellvertreter wurde Karsten Groß.

Die Jugendfeuerwehr feierte in 2006 ihr 40jähriges Bestehen. Eingeladen wurden alle noch bekannten ehemaligen Jugendfeuerwehrmitglieder. Man feierte dieses Fest im Feuerwehrhaus und es war ein besonderes Vergnügen, die alten Mitstreiter und Kameraden einmal wieder zu sehen. Es war alles im allem eine gelungene Veranstaltung, was nicht alleine nur an den tollen alten Fotos lag, die die einzelnen Kameraden mitgebracht hatten.

Die Feuerwehr heute und ihre zahlreichen Mitglieder

Der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Kassel-Wolfsanger und des Vereins Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger e.V. im Jahre 2016:

Wehrführung Mathias Lehmann & Stephen Himmelmann
Vereinsvorsitz Martina Maurer & Ingrid Groß
Rechnungsführer Holger Augustin
Jugendwart Marvin Glagow
Gerätewart Christoph Bürmann
Schriftführer Richard Henke
Beisitzer Johannes Bürmann, Diether Günther & Karsten Groß

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Kassel-Wolfsanger hat einen Mitgliederstand von 45 Feuerwehrleuten. Die Jugendabteilung verfügt über 17 Mitglieder. Unsere Löschzwerge (Kindergruppe) zählen mittlerweile 12 Kinder. Der Alters- und Ehrenabteilung sind 36 ehemalige Feuerwehrkameraden angeschlossen. 16 Bürgerinnen und Bürger fördern unseren Verein mit ihrer Mitgliedschaft.

Der Feuerwehrverein ist mit mehreren anderen Vereinen der Arbeitsgemeinschaft Vereine und Verbände in Wolfsanger angeschlossen. Hier arbeiten alle Vereine zusammen, um Veranstaltungen in Wolfsanger für die Wolfsanger Bürger und Bürgerinnen durchzuführen.

Seit einigen Jahren ist die Feuerwehr auch über das Internetportal vertreten. Unter www.feuerwehr-wolfsanger.de können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Feuerwehr Kassel-Wolfsanger e.V. informieren.